Senegal
Wir bitten um Spenden, die steuerlich absetzbar sind, jeweils unter Nennung des Projektstichwortes auf das Vereinskonto:
ASET e.V.
Konto
Nr. 14 75 75 55 00
SEB Bank
BLZ
100 101 11
bitte Adresse hinzufügen, falls Spendenquittung erwünscht! "Maison des enfants" (Haus der Kinder)----------------------------------------------------------------------------------------------------------In der Casamance haben wir 2009 in Ziguinchor, der Hauptstadt der Region im Süden Senegals, Kontakte zu einem "Maison des enfants" (Haus der Kinder)
aufgenommen, wo Kinder von der Straße die Möglichkeit zum Spielen,
Malen und Theater-Spielen haben. Es ist eine Initiative von jungen
senegalesischen Künstlern, die immer wieder ihre eigenen Mittel zum
Kauf von Farben und Material einsetzen. Für täglich bis zu 100 Kindern
bedeutet dieses Angebot die Chance, sich kreativ mit ihrer
z.T. sehr schweren Lebenssituation auseinander zu setzen und dadurch ihr Selbstwertgefühl
zu stärken. Nicht selten haben sie Erfahrung mit häuslicher oder
sozialer Gewalt und können durch ihre künstlerischen Aktivitäten wieder
Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln (s. Fotos zum Projekt).
Durch den Kauf von Leinwandbildern der Kinder oder durch eine Spende können Sie das ehrenamtliche Engagement der jungen Künstler unterstützen! Stichwort "Senegal Haus der Kinder"
Verbesserung der Bildungschancen für Primarschulabgänger in Birkama
Das Schulbauprojekt in Birkama/Südsenegal ist Anfang 2010 erfolgreich abgeschlossen! Mit Hilfe von ASET-Spenderinnen und Spendern und der Selbsthilfe der Bevölkerung sowie aus Mitteln des Bundes (BMZ) haben wir es geschafft, einen in der Umgebung einzigartigen Bau fertigzustellen. In 12 Klassenräumen können nun die Schülerinnen und Schüler wetterunabhängig ihren mittleren Schulabschluss machen! Dadurch hat sich die Attraktivität des Ortes gesteigert. Die Lehrkräfte und SchülerInnen sind stolz auf ihre Schule. Der Landflucht ist Einhalt geboten. Es ist ein Beispiel für transparente Projektdurchführung und Demokrate erlebt worden, wo alle Mittel in den Bau und nicht in private Taschen flossen. In dem ausführlichen Abschlussbericht mit Bildern sind noch einmal die drei Projektphasen beschrieben und die aufregende letzte Periode während unseres diesjährigen Besuchs geschildert.
"Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss Eures Schulbauprojekts. Es ist so toll, dass es Leute wie Euch gibt, die sich mit Herz, Verstand und Taten für die Entwicklung in den benachteiligten Regionen auf der Welt einsetzen. Ich bin Euch sehr dankbar und fühle mich Euch sehr verbunden, so dass Ihr Euer Projekt auch stellvertretend für mich vorantreibt!" Gaby Miericke-Rubbert (4.4.2010)
Das Projekt zielte auf die
Unterstützung von Selbsthilfebemühungen der Elternschaft in Birkama, die sich
erfolgreich
um die Errichtung einer Sekundarschule in ihrem Dorf bemüht hatte.
Allerdings war das 2007 zwei Jahre alte „Collège d’Enseignement Moyen/C.E.M. Birkama“ noch
ohne
Grundausstattung pädagogischer und infrastruktureller Art. Der
Schulbetrieb
lief provisorisch in Klassenräumen aus Strohmatten als
Notbehelf auf einem Ersatzgrundstück ohne
Wasser,
Strom und Toiletten (s. Fotos). Inzwischen haben wir in drei Phasen eine Unterstützung von 80 % bzw. 75 % beim Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/BMZ genehmigt bekommen. Der Erfolg ist, dass nach Abschluss der ersten Projektphase (s.Fotos vom Baubeginn / Fotos der alten Schule ) der administrative Block mit Lehrer- und Direktorzimmer,
Bibliothek und naturwissenschaftlichem Unterrichtsraum fertiggestellt wurde. In einem
Nebengebäude sind die Toiletten untergebracht. Eine Photovoltaikanlage
auf dem Dach sorgt für Strom (Telefon, Fax, PC, Internet und
Beleuchtung). Der Bau des Brunnens ist abgeschlossen. In der Bauphase 2008/09 ging es um die Errichtung von zwei Gebäuden mit je fünf Klassenräumen, um die wachsende
Schülerzahl dieser im Aufbau befindlichen Sekundarschule aufnehmen zu
können (s.Fortschritte in Fotos und damaligem aktuellen Reisebericht). Weitere Fotos folgen! Entwicklungsimpulse wie diese Unterstützung einer verbesserten
Schulbildung fördern den Glauben an die eigene Kraft und letztendlich auch den Friedensprozess in der Casamance.
Birkama liegt in Südsenegal (55 km östlich von
Ziguinchor/Casamance) und hat ca. 3000 Einwohner. Die Bevölkerung lebt an der
Armutsgrenze. Geringe Einkommen werden in der
Landwirtschaft (Reis, Hirse, Mais, Erdnüsse und Orangen) und durch
Fischerei (auf dem Casamancefluss) erwirtschaftet. Die
Region des südlichen Senegal ist immer noch aufgrund der Auswirkungen
des über
20jährigen bewaffneten Konflikts zwischen Armee und einer
Unabhängigkeitsgruppe wirtschaftlich stark im Rückstand
gegenüber
anderen Landesteilen. Bei dem Konflikt waren weite Landesteile
vermint worden, so dass die Dorfbewohner ihre Häuser und Felder
verlassen mussten und oft bis heute noch nicht dorthin zurückkehren
konnten. Die übrige Bevölkerung der Casamance, wie auch gerade die in Birkama, hat während des Konflikts
und bis heute viele Vertriebene aufgenommen. Fast alle Familien haben
selbst gewalttätige
Überfälle erlebt. So soll dieses Projekt - durch die Organisation der Selbsthilfe, d.h. unbezahlte Arbeit auf der Baustelle - auch zum sozialen Zusammenhang
des Ortes beitragen und kann als friedensfördernde und
entwicklungsorientierte Maßnahme angesehen werden.
Stichwort "Sekundarschule Birkama"

Januar 2007: Der Direktor zeigt uns einen der provisorischen Klassenräume
 Januar 2009: Inzwischen hat sich viel getan! Inzwischen sind die provisorischen Klassenräume überflüssig geworden und der Brunnen ist fertig gestellt.
Nähkooperative
Eine Schneiderin, Germaine Mané, stellt ihre Fähigkeiten einer Gruppe
von jungen und alteren Frauen zur Verfügung, indem sie ihnen Kundinnen
verschafft und das nötige Know How vermittelt. Die Gruppe hat inzwischen eine neue Werkstatt bezogen
2006 wurde die Frauengruppe mit Nähmaschinen ausgestattet, die eine Berufsschule in Oldenburg zur Verfügung stellte.
Stichwort "Frauen-Nähkooperative Senegal" 
Die deutsche Delegation des Strausberger OSZ liess sich in
der Kooperative Kleider und Anzüge nähen.
Broschüre für Friedenserziehung
In
der Casamance soll zur Unterstützung der Befriedung des lang
andauernden Konflikts der Druck der Broschüre "Une réunion fatale" des
jungen Künstlers Amidou Badji ("Jofu") finanziert werden. Er hat in
seinem Comic Alltagssituationen des Konflikts dargestellt und ruft zur
Versöhnung auf. Durch die Verbreitung der Broschüre soll in Schulen und
Nachbarschaften für Frieden sensibilisiert werden. Wir warten
noch auf die Erstellung eines dritten Fortsetzungsteils.
Der Künstler ist ehemaliger Schüler des C.E.M. Ahoune Sané, der Partnerschule des
OSZ MOL
in Strausberg/Brandenburg. Das Bild- und Textmaterial kann entsprechend
auch für die Schulpartnerschaften genutzt werden - zumal sich z.B.
Brandenburger Schulen nach den neuesten Lehrplänen im Fach Französisch
mit der Frankophonie im Senegal als Beispielland beschäftigen sollen.
Stichwort: "Versöhnung in der Casamance"
Handwerker helfen
Junge Handwerker sorgen sich gemeinsam um das durch Regenfälle fast vollkommen zerstörte Haus der Familie Diatta.
Stichwort "Senegal Handwerker" 
Zacharia Diatta zeigt uns das durch den Regen zerstörte Haus seiner Familie. 
An mehreren Stellen ist die Außenwand weggebrochen! 
Neue Steine sind bereits produziert ...

... und Zement ist angeschafft worden. Hoffnung ist zurückgekehrt.
Internetcafé für C.E.M. in Bignona
Über das ASA-Programm von InWEnt sind im Herbst/Winter 2004/05 eine
Studentin und ein Student an einer Sekundarschule (C.E.M.) in Bignona,
der Partnerschule des OSZ MOL
Strausberg, gewesen, um einen Computerraum einzurichten, Kurse in
Informatik durchzuführen und ökologische Bildungs- und
Bewusstseinsarbeit zu betreiben. Die Schule braucht weiterhin
Unterstützung bei der Ausstattung ihres
Internetcafés! Stichwort "PC in Bignona" 
Bereits 2002 half eine Gruppe aus dem OSZ MOL Strausberg beim Bau von neuen Schulräumen (Foto vom OSZ MOL Strausberg).
|

|